Active Ageing und TEPs – ein Nachfolgeprojekt von TEP EQUAL ELDERLY
Die positiven Erfahrungen im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft stellten die Grundlage dar, um die Thematik noch stärker bei den TEPs zu verankern. Das Projekt „Active Ageing und TEPs“, das im Zeitraum September 2007 – April 2008 umgesetzt wird, basiert auf drei inhaltlichen Schwerpunkten:
1. Publikation der überarbeiteten Ergebnisse des Pakte–Grünbuch–Prozesses unter der Titel „Active Ageing – regionale Handlungsoptionen für Österreich“. Die enthaltenen regionalen Gestaltungsmöglichkeiten dienen als Diskussionsgrundlage für die Erörterung regionaler Problemlagen, die Entwicklung gemeinsamer Sichtweisen und Instrumente sowie die Umsetzung innovativer Pilotprojekte. Die Publikation richtet sich insbesondere an die österreichischen Beschäftigungspakte (TEPs) und ihre PartnerInnen sowie darüber hinaus an alle öffentlichen, sowie privaten Institutionen und Personen, die zur Zielerreichung eines generationengerechten und Erfahrungswissen wertschätzenden Arbeitsmarkt der Zukunft Beiträge leisten können bzw. sich verantwortlich zeichnen.
Die Publikation finden Sie unter Attachments. Seitens der Bundesarbeitskammer sowie einzelner AK-Landesorganisationen bestehen für Teilbereiche anderslautende Sichtweisen, die in der Publikation keine Berücksichtigung fanden. Die entsprechenden Stellungnahmen der AK, die sich auf die Inhalte des Pakte Grünbuchs Ältere bezogen, welches die Grundlage der Publikation darstellt, finden Sie [ hier ].
2. Durchführung eines Vertiefungs– und Priorisierungsprozesses:
Um die Handlungsoptionen für die TEPs noch genauer und anwendungsorientierter aufzuarbeiten, war eine Priorisierung der ca. 60 Beispiele für regionale Gestaltungsmöglichkeiten notwendig. Daneben wurde bei einzelnen Handlungsempfehlungen auch eine inhaltliche Vertiefung vorgenommen. Der Prozess wurde in Form einer Fokusgruppe unter Teilnahme von TEP Partnerorganisationen und ExpertInnen aus Wissenschaft und Forschung umgesetzt. Die Ergebnisse wurden in der Publikation "9x9 Handlungsoptionen" im Frühjahr 2008 in Form eines Arbeitspapiers zusammengefasst.
3. Regionale Verbreitung:
Die Ergebnisse des Vertiefungs- und Priorisierungsprozesses werden in Form von thematischen Workshops, unter der Teilnahme von ExpertInnen aus Wissenschaft und Forschung bei einigen TEPs vor Ort präsentiert und diskutiert. Ziel ist es, einzelne der Handlungsoptionen konkret zu implementieren, um die entsprechende Nachhaltigkeit der Ergebnisse zu sichern.
Active Ageing und TEPs wird finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und des Europäischen Sozialfonds
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